KI-Texte menschlich klingen lassen: So lernt die KI dich kennen und die Floskeln verschwinden
Von Janet Zentel · 23. Oktober 2026 · 21 Min. Lesezeit
Kurz gesagt
KI-Texte klingen menschlich, wenn die KI dich kennt und für jeden Text eigenen Stoff von dir bekommt. Das Fundament ist ein KI-Steckbrief mit Werten, Haltung, Zielgruppe in ihren eigenen Worten, Geschichten, Meinungen, Beispieltexten sowie Lieblings- und No-Go-Wörtern. Du sammelst ihn in rund einer Stunde per Interview mit der KI und hinterlegst ihn in einem Claude-Projekt, einem ChatGPT-Projekt oder einem Gemini-Skill. Danach streichst du typische Muster wie Dreierketten und Floskel-Einstiege und prüfst jede Zahl selbst. KI-Detektoren sind dafür kein verlässlicher Maßstab, und die KI-Verordnung kennt keine allgemeine Kennzeichnungspflicht für KI-Texte.
Klingt nach KI? Dann fehlt nicht der bessere Prompt. Dann fehlst du.
In unserer Community hören wir diesen Frust in vielen Varianten: Was aus ChatGPT oder Claude kommt, klingt nach Prospekt. Alles in Dreierpacks, ständig „nicht nur, sondern“. Du willst Zeit sparen, aber nicht so klingen wie alle anderen.
In einer Befragung von Lexware unter 2.924 Selbstständigen und Kleinstunternehmen (Mai 2026, nur eigene Kundschaft) ist Texterstellung mit 79 % der häufigste KI-Einsatz.
Nach diesem Artikel hast du einen KI-Steckbrief mit 14 Bausteinen, einen Selbsttest, die Klickwege für Claude, ChatGPT und Gemini, zwölf Floskel-Muster und sechs Prompts. Und du weißt, was Detektoren und Kennzeichnungspflicht bedeuten.
Woran erkennt man KI-Texte? An der Häufung, nicht am einzelnen Wort
Du erkennst KI-Texte an der Häufung bestimmter Muster, nicht an einem einzelnen Merkmal. Auch Menschen schreiben mal „nicht nur … sondern“. Auffällig wird es, wenn fünf Muster in zehn Zeilen stehen und kein einziges konkretes Detail.
Typisches KI-Vokabular ist sogar messbar: In über 15 Millionen PubMed-Fachzusammenfassungen wurden bestimmte Stilwörter nach dem Start großer Sprachmodelle sprunghaft häufiger, mindestens 13,5 % der Abstracts von 2024 entstanden demnach mit KI-Hilfe (Kobak u. a., Science Advances, 2025). Diese zwölf Muster solltest du kennen:
| Muster | So klingt es nach KI | So klingt es nach dir |
|---|---|---|
| Floskel-Einstieg | „In der heutigen schnelllebigen Zeit …“ | Mit einer Szene starten: „Freitag, 18:40 Uhr, der Bericht ist immer noch offen.“ |
| Dreierkette | „klar, authentisch und wirkungsvoll“ | Ein Wort mit Beleg: „so klar, dass deine Kundin es in einem Satz weitererzählt“ |
| „nicht nur … sondern“ | „Delegieren ist nicht nur eine Fähigkeit, sondern eine Superkraft.“ | Direkt sagen: „Delegieren kostet beim ersten Mal Zeit und spart sie ab dem dritten.“ |
| Gegensatz-Formel | „Es geht nicht um Tools. Es geht um Haltung.“ | Die Haltung zeigen: „Ich behalte nur Tools, die ich nach einer Woche noch öffne.“ |
| Spannungsfrage | „Das Ergebnis? Mehr Anfragen.“ | Das Ergebnis nennen: „Danach kamen [Zahl] Anfragen mehr im Monat.“ |
| Superlativ und Hype | „die ultimative Strategie“, „ein echter Game Changer“ | Beleg statt Etikett: „die Methode, mit der ich [Ergebnis] erreicht habe“ |
| Gedankenstrich-Gewitter | drei lange Striche in einem Absatz | Punkt, Komma oder Doppelpunkt, höchstens ein kurzer Strich mit Leerzeichen |
| Werbewort-Bingo | „maßgeschneidert“, „ganzheitlich“, „nahtlos“ | Das Konkrete dahinter: „Wir planen die ersten drei Wochen gemeinsam.“ |
| Erklär-Ton | „Es ist wichtig zu beachten, dass …“ | Einfach sagen, was gilt |
| Rhetorische Schlussfrage | „Bist du bereit, loszulassen?“ | Ein konkreter Schritt: „Gib diese Woche eine Aufgabe ab.“ |
| Wiederholendes Fazit | „Zusammenfassend lässt sich sagen …“ | Mit einem Gedanken enden, der weiterführt |
| Gleichförmiger Rhythmus | Jeder Absatz drei Sätze, jeder Satz gleich lang | Kurze Sätze. Und dann einer, der sich Zeit nimmt, weil der Gedanke es braucht. |
Dazu kommen Formatierungs-Muster wie ein Emoji vor jeder Zeile oder Fettdruck in jedem zweiten Satz.
Zum Gedankenstrich: KI-Texte setzen gern den langen Strich ohne Leerzeichen, im Deutschen ist der kürzere mit Leerzeichen üblich (Duden). Ein sicheres Indiz ist er nicht: Laut heise verzichtet ChatGPT inzwischen darauf, wenn es in den benutzerdefinierten Anweisungen steht.
Warum klingen KI-Texte so austauschbar? Weil die KI dich nicht kennt
KI-Texte klingen austauschbar, weil Sprachmodelle wahrscheinliche Wortfolgen erzeugen und ohne Wissen über dich beim Durchschnitt landen. So beschreibt es auch Google in seinen Hinweisen zu KI-Inhalten, und Anthropic räumt in seiner Prompt-Dokumentation ein, dass Claude ohne Anleitung zu generischen Ergebnissen neigt.
Der Sog ist messbar. Geschichten mit Ideen von einer KI wurden als kreativer bewertet, ähnelten einander aber stärker als Geschichten ohne KI-Hilfe (Science Advances, 2024). Und in Kreativitätstests ähnelten sich die Antworten verschiedener Sprachmodelle viel stärker als die von Menschen (Wenger und Kenett, Preprint 2025).
Ein Wechsel zu Claude oder Gemini löst das Floskel-Problem also nicht allein. Den Unterschied macht, was die KI über dich weiß.
Wie gut kennt dich deine KI? Das Fundament, ohne das jeder Prompt verpufft
Meist kaum. Sie kennt dein Thema aus unzähligen fremden Texten, aber nicht deine Haltung, deine Kundinnen und deine Art zu reden. Das änderst du mit einem KI-Steckbrief: einem Dokument mit allem, was die KI über dich wissen muss, damit ein Text nach dir klingt und stimmt.
Er hat zwei Teile: das Wissen über dich, also wer du bist, für wen du arbeitest und was du denkst, und dein Stimmprofil, also wie du klingst. Prompts greifen darauf zurück, ersetzen können sie es nicht.

Der KI-Steckbrief: 14 Bausteine mit Leitfragen
Beantworte die Leitfragen in Stichpunkten oder per Sprachnachricht. Lücken sind erlaubt, Erfundenes nicht. Namen und erkennbare Details deiner Kundinnen gehören nicht hinein, mehr dazu in KI und Datenschutz.
Wer du bist
- Werte und Haltung: Wofür stehst du? Was machst du anders als deine Branche? Was würdest du nie tun, auch wenn es Geld bringt?
- Mission und Warum: Warum machst du diese Arbeit? Was soll sich bei deinen Kundinnen ändern? Wie lautet dein Positionierungssatz?
- Geschichte und Erfahrungen: Wie bist du zu deinem Thema gekommen? Welcher Fehler hat dich am meisten gelehrt?
Für wen du schreibst
- Zielgruppe und ihre echten Worte: Wer genau liest dich? Wie beschreibt sie ihr Problem, wörtlich? Welche Sätze hörst du im Erstgespräch ständig?
- Typische Kundinnenfragen: Welche zehn Fragen bekommst du am häufigsten? Welche Einwände kommen vor dem Kauf?
- Angebot: Was bietest du an, für wen, mit welchem Ablauf und Ergebnis? Was bietest du bewusst nicht an?
Was du denkst
- Meinungen und Reizthemen: Wo widersprichst du gängigen Ratschlägen? Welches Thema bringt dich auf die Palme? Wo hast du deine Meinung geändert?
- Belege und Zahlen: Welche Ergebnisse, Erfahrungswerte, Ausbildungen oder Quellen darf die KI nennen? Was darf sie nie behaupten?
Wie du klingst
- Beispieltexte in mehreren Formaten: Drei bis fünf Texte, die du ohne KI geschrieben hast und magst, etwa Post, Newsletter, Mail, Website.
- Lieblingswörter und Bilder: Welche Wörter, Vergleiche oder regionalen Ausdrücke benutzt du gern?
- No-Go-Wörter: Welche Wörter und Floskeln willst du nie lesen? Die Tabelle oben ist ein guter Startpunkt.
- Ansprache: Du oder Sie? Gendern, und wenn ja, wie? Wie begrüßt und verabschiedest du dich?
- Humor: Trocken, ironisch, warmherzig oder gar nicht? Worüber machst du nie Witze?
- Formatregeln: Länge, Absätze, Emojis, Hashtags, Gedankenstriche und Aufzählungen, jeweils pro Kanal.
Fällt dir die Mission schwer, liegt das Problem oft davor: Wenn du nicht in einem Satz sagen kannst, für wen du was löst, kann es die KI auch nicht. Der kostenlose Sichtbarkeits-Check zeigt dir mit 16 Fragen in rund vier Minuten und ohne Anmeldung, welches der sieben Zahnräder deiner Sichtbarkeit klemmt, und liefert einen Positionierungssatz für deinen Steckbrief.
In 60 Minuten zum Steckbrief
Du musst den Steckbrief nicht schreiben. Du lässt dich von der KI interviewen und prüfst danach, was sie zusammenfasst.
- Minute 0 bis 10: Material sammeln. Drei bis fünf Beispieltexte, Kundinnen-Zitate ohne Namen, Angebotsseite und Über-mich-Text.
- Minute 10 bis 40: Interview. Starte den Prompt unten, lade die Texte hoch und beantworte die Fragen, am besten per Diktat. Gesprochen klingst du oft mehr nach dir.
- Minute 40 bis 50: Prüfen und ergänzen. Streiche, was nicht stimmt, ergänze, was fehlt. Formuliere Regeln positiv und mit Grund, so empfiehlt es Anthropic. Statt „keine Floskeln“ also: „Beginne mit einer konkreten Situation, weil meine Leserinnen in den ersten Zeilen entscheiden, ob sie weiterlesen.“
- Minute 50 bis 55: Zwei Fassungen speichern. Die Langfassung als Datei, die Kurzfassung mit höchstens 1.500 Zeichen für Anweisungsfelder, passend auch für kostenlose ChatGPT-Tarife.
- Minute 55 bis 60: Hinterlegen und testen. Wie, steht in den nächsten beiden Abschnitten.
Du hilfst mir, einen KI-Steckbrief über mich und mein Business zu erstellen, damit deine Texte künftig nach mir klingen und inhaltlich stimmen.
Teil 1: Ich lade dir [Anzahl] Texte hoch, die ich selbst ohne KI geschrieben habe. Analysiere meine Stimme: Satzlänge und Rhythmus, typische Satzanfänge, Wörter, die ich oft nutze, Wörter, die nie vorkommen, Ansprache, Humor, Umgang mit Beispielen und Zahlen. Belege jede Beobachtung mit einem kurzen Zitat aus meinen Texten.
Teil 2: Interviewe mich zu allem, was du aus den Texten nicht ableiten kannst: Werte und Haltung, Mission, meine Geschichte, Zielgruppe und ihre Worte, typische Kundinnenfragen, Angebot, Meinungen und Reizthemen, Belege, Lieblingswörter, No-Go-Wörter, Formatregeln. Stell immer nur eine Frage und warte auf meine Antwort. Ist eine Antwort allgemein, frag nach einem konkreten Beispiel.
Teil 3: Fasse alles in zwei Fassungen zusammen: eine Langfassung mit allen Bausteinen als Überschriften und eine Kurzfassung mit höchstens 1.500 Zeichen. Formuliere Schreibregeln als Anweisungen, was ich tue („Beginne mit …“), jeweils mit kurzem Grund. Schreib nur auf, was aus meinen Texten oder Antworten stammt.
Tipp
Nimm als Beispieltexte nie Texte, die schon mit KI entstanden sind. Sonst hält die KI ihre eigenen Floskeln für deine Stimme.
Selbsttest: Wie gut kennt dich deine KI?
Öffne einen neuen Chat in deinem Projekt oder mit deinem Skill und gib den Prompt unten ein. Bewerte jede der drei Antworten: 0 Punkte, wenn sie allgemein oder falsch ist, 1 Punkt, wenn du viel ändern müsstest, 2 Punkte, wenn du sie so unterschreiben würdest. Zum Vergleich lohnt sich derselbe Test einmal in einem Chat ohne Steckbrief.
Beantworte die folgenden drei Aufgaben nur mit dem, was du über mich weißt. Wenn dir etwas fehlt, schreib „Weiß ich nicht“, statt zu raten.
1. Erkläre in vier Sätzen meine Haltung zu [ein Reizthema aus deiner Branche] und woher sie kommt.
2. Schreib den Einstieg für einen LinkedIn-Post über [Thema] in drei Sätzen, so wie ich ihn schreiben würde.
3. Nenne fünf Wörter oder Sätze, die ich nie verwenden würde, und begründe jeweils kurz, warum.
- 0 bis 2 Punkte: Die KI kennt dich kaum. Fülle vor allem Werte, Reizthemen und Beispieltexte.
- 3 bis 4 Punkte: Die Basis steht. Schärfe die schwachen Bausteine nach und wiederhole den Test.
- 5 bis 6 Punkte: Die KI kennt dich gut. Ab jetzt entscheidet der Stoff für jeden Text.
„Weiß ich nicht“ ist dabei ein gutes Zeichen. Eine KI, die eine Lücke zugibt, ist dir lieber als eine, die deine Haltung erfindet.
Wo du den Steckbrief hinterlegst: Claude, ChatGPT oder Gemini
Am besten in einem festen Arbeitsbereich: die Langfassung als Wissen, die Kurzfassung als Anweisung. Die Menünamen haben wir am 23. Oktober 2026 in der deutschen Oberfläche geprüft, ChatGPT-Projekte in der englischen Hilfe. In deinem Konto können sie abweichen.
| Ort | So kommst du hin | Was hinein gehört |
|---|---|---|
| Claude-Projekt | „Projekte“ → „Neues Projekt“, im Projekt rechts „Anweisungen → Bearbeiten“ und „Kontext → Hinzufügen“ | Langfassung und Beispieltexte als Kontext, Kurzfassung als Anweisung |
| Claude-Skill | „Einstellungen“ → „Skills“ → „Hinzufügen“ → „Einen Skill erstellen“ | Kurzfassung als Schreibanleitung, auch außerhalb des Projekts abrufbar |
| ChatGPT-Projekt | Seitenleiste „New project“, Anweisungen über „•••“ → „Project settings“ | Langfassung und Beispieltexte als Dateien, Kurzfassung als Projektanweisung |
| ChatGPT-Personalisierung | Einstellungen → „Personalisierung“ → „Benutzerdefinierte Anweisungen“ → „ChatGPT“ | Kurzfassung, dazu Stilregler und Erinnerung |
| Gemini-Skill | „Anpassen“ → „Skills“ → „Erstellen“ → „Manuell erstellen“ | Kurzfassung als „Anleitung“ |
So entscheidest du: Für ein Business nimmst du ein Projekt. Soll jeder Chat deinen Ton treffen, kommt die Kurzfassung zusätzlich in einen Skill oder in die ChatGPT-Personalisierung. Zwei Marken, zwei Projekte.
Claude. Im Projekt lädst du über „Kontext → Hinzufügen“ Langfassung und Beispieltexte hoch, per „Vom Gerät hochladen“ oder „Textinhalt hinzufügen“. Über „Anweisungen → Bearbeiten“ trägst du die Kurzfassung ein. Die Anweisungen gelten in allen Chats des Projekts, Kontext aus anderen Chats aber nicht automatisch (Claude Help Center). Kostenlos sind bis zu fünf Projekte möglich (Was sind Projekte?).

Die Stile in Claude nutzt du dafür nicht mehr. Laut Claude-Hilfe werden eigene Stile automatisch zu Skills, die meisten Standardstile entfallen, und das Stilmenü verschwindet. Migrierte Stile sind zunächst deaktiviert, du schaltest sie bei den Skills ein und rufst sie im Chat mit /name-style auf. Einen neuen Skill für deinen Ton legst du über „Hinzufügen“ an, per „Einen Skill erstellen“ oder „Mit Claude erstellen“. Regeln für jeden Chat, etwa Du oder Sie, passen auch in deine Profilanweisungen, verlinkt im Dialog „Projektanweisungen festlegen“.

ChatGPT. Projektanweisungen haben im Projekt laut OpenAI Vorrang vor deinen globalen Anweisungen. Pro Projekt passen 5 Dateien (Free), 25 (Go, Plus) oder 40 (Pro, Business, Enterprise, Edu). Unter Einstellungen → „Personalisierung“ sahen wir am 23. Oktober 2026 in einem Business-Konto mit deutscher Oberfläche:
- „Erinnerung aktivieren“ im Abschnitt „ChatGPT-Erinnerung“. Was ChatGPT gespeichert hat, kannst du laut OpenAI einsehen und löschen.
- „Meinen Schreibstil berücksichtigen“ im Abschnitt „Schreibstil“. Laut Oberfläche nutzt ChatGPT dann deine Chats, Dateien aus der Bibliothek und verbundene Apps für deinen Stil. In der offiziellen Hilfe fanden wir die Funktion bis zum 23. Oktober 2026 nicht.
- Stilregler von „Basisstil und -tonfall“ bis „Überschriften und Listen“. Für Fließtext stellst du „Emoji“ und „Überschriften und Listen“ herunter (OpenAI zu Grundstil und Eigenschaften).
- „Benutzerdefinierte Anweisungen“ mit dem Eintrag „ChatGPT“. Er öffnet eine eigene Seite mit großem Anweisungsfeld für deine Kurzfassung, dazu „Spitzname“ und „Beruf“. Laut OpenAI passen bis zu 1.500 Zeichen in Free und Go, bis zu 5.000 ab Plus.
Was du siehst, hängt vom Tarif ab. Inhalte der benutzerdefinierten Anweisungen kann OpenAI zur Modellverbesserung nutzen, sofern du das nicht abstellst. Trag dort also nur Angaben über dich ein.


Gemini. Hier wird der Steckbrief zum Skill: „Anpassen“ → „Skills“ → „Erstellen“ → „Manuell erstellen“, dann „Name“, „Beschreibung“ und deine Kurzfassung als „Anleitung“ eintragen und auf „Erstellen“ klicken. Im Chat rufst du ihn mit „/“ auf. Bestehende Gems wandelt Google laut Gemini-Hilfe samt unterstützter Wissensdateien automatisch in Skills um, bei privaten Konten im November 2026, bei Workspace-Konten von Unternehmen im März 2027. Skills gibt es derzeit nur für Personen ab 18 mit privatem Google-Konto.
Was der Steckbrief nicht kann
Eine Grenze bleibt: Laut einer Studie mit über 400 realen Autorinnen und Autoren treffen Sprachmodelle einen persönlichen Stil bei E-Mails und Nachrichten besser als bei informellem Schreiben in Blogs und Foren (Wang u. a., Preprint 2025). Bei Posts und Newslettern gibst du also den letzten Schliff.
Und der Steckbrief ersetzt nicht den Stoff für den einzelnen Text. Was du diesmal zu sagen hast, holst du dir mit Prompt 1 weiter unten.
Vorher, nachher: Wie sieht ein entfloskelter Text aus?
Ein entfloskelter Text hat weniger Adjektive, mehr Szene und eine klare Aussage. Beide Beispiele sind erfundene Szenarien. Die Nachher-Fassungen entstehen mit Steckbrief und Stoff aus einem kurzen Interview.
Szenario 1: LinkedIn-Post einer Business-Coachin
Nehmen wir an, du coachst Teamleiterinnen und willst über Delegieren posten.
Vorher, KI ohne Steckbrief und ohne eigenes Material:
In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt ist Delegieren nicht nur eine Fähigkeit, sondern eine echte Superkraft. Viele Führungskräfte kennen das: zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit und das Gefühl, alles selbst machen zu müssen. Die gute Nachricht? Delegieren lässt sich lernen! Mit Klarheit, Vertrauen und offener Kommunikation wird dein Team zum echten Erfolgsfaktor. Bist du bereit, loszulassen?
Nachher, mit Steckbrief und Material aus dem Interview:
Freitag, 18:40 Uhr. Eine Teamleiterin sitzt noch am Monatsbericht. Ihre Stellvertreterin könnte ihn längst.
Ich frage, warum sie ihn nicht abgibt. Ihre Antwort: „Bis ich das erklärt habe, bin ich selbst fertig.“
Stimmt. Beim ersten Mal. Beim dritten Mal hat sie ihren Freitagabend zurück.
Wer beim Delegieren nur aufs erste Mal schaut, rechnet falsch. Such dir diese Woche eine Aufgabe, die du nur behältst, weil das Erklären länger dauert. Erklär sie einmal.
Fünf Muster sind raus, dafür gibt es Szene, echten Satz und These. Die Szene stammt aus dem Interview, die KI hat ihr nur die Form gegeben.
Szenario 2: „Über mich“ auf der Website einer Fotografin
Vorher:
Als leidenschaftliche Fotografin mit jahrelanger Erfahrung biete ich maßgeschneiderte Shootings, die deine Persönlichkeit authentisch in Szene setzen. Mein ganzheitlicher Ansatz verbindet Kreativität, Professionalität und Einfühlungsvermögen.
Nachher:
Ich fotografiere Selbstständige, die sich vor der Kamera unwohl fühlen. Deshalb sind die ersten 20 Minuten bei mir nur zum Warmwerden da. Die Bilder daraus lösche ich, ohne sie anzusehen. Die guten entstehen danach, wenn du vergessen hast, dass ich fotografiere.
„Einfühlsam“ behauptet etwas, die Aufwärmphase zeigt es. Sie stammt aus dem Baustein „Werte und Haltung“.
Welche Prompts helfen gegen KI-Floskeln?
Am besten wirken Prompts, die die Arbeit in Schritte teilen: Stoff sammeln, schreiben, Muster suchen, gegenlesen. Nutze sie im Projekt oder mit deinem Skill, dann kennt die KI den Steckbrief schon.
Prompt 1: Erst Stoff sammeln
Damit schreibt die KI nicht los, bevor sie weiß, was du diesmal zu sagen hast.
Ich möchte einen [LinkedIn-Post / Newsletter / Blogabschnitt] über [Thema] für [deine Zielgruppe] schreiben. Schreib noch keinen Text.
Stell mir zuerst nacheinander 5 Fragen, die mir eigenes Material entlocken: eine konkrete Situation aus meiner Praxis (ohne Namen), eine Meinung von mir, die nicht alle teilen, einen Fehler, den ich selbst gemacht habe, eine Beobachtung aus meinem Alltag und den einen Gedanken, den meine Leserin mitnehmen soll.
Warte nach jeder Frage auf meine Antwort. Ist eine Antwort zu allgemein, frag einmal nach einem Beispiel.
Prompt 2: In deiner Stimme schreiben
Jetzt bekommt die KI Steckbrief und Stoff. Die Regel mit der Lücke ist der wichtigste Satz.
Nutze meinen KI-Steckbrief aus dem Kontext dieses Projekts [oder: hier einfügen].
Hier sind meine Antworten aus dem Interview: [einfügen].
Schreib daraus einen [Format] mit höchstens [Länge] für [deine Zielgruppe].
Nutze nur Beispiele, Zahlen und Meinungen aus meinen Antworten und dem Steckbrief. Wo dir Material fehlt, schreib [LÜCKE: was fehlt].
Beginne mit der konkreten Situation aus meinen Antworten. Schreib so, wie ich es einer Kollegin beim Kaffee erzählen würde: kurze und längere Sätze im Wechsel, Aufzählungen nur bei echten Listen, höchstens ein Gedankenstrich pro Absatz, kurz und mit Leerzeichen. Ende mit einem konkreten nächsten Schritt für die Leserin.
Prompt 3: Text entfloskeln
Für Texte, die schon existieren, egal ob von der KI oder von dir an einem müden Tag.
Überarbeite den folgenden Text so, dass er nach mir klingt, wie in meinem KI-Steckbrief beschrieben. Geh in zwei Schritten vor.
Schritt 1: Liste alle Stellen mit typischen KI-Mustern auf und benenne das Muster: Floskel-Einstieg, Dreierkette, „nicht nur … sondern“, Gegensatz-Formel, Spannungsfrage mit Auflösung, Superlativ ohne Beleg, Häufung von Gedankenstrichen, Werbewörter, rhetorische Schlussfrage, Fazit, das nur wiederholt.
Schritt 2: Schreib den Text neu. Ersetze jede Behauptung ohne Beleg durch ein konkretes Beispiel aus dem Text oder durch [BEISPIEL ERGÄNZEN]. Behalte Inhalt, Fakten und ungefähre Länge bei.
Text: [einfügen]
Prompt 4: Gegenlesen wie eine Lektorin
Der letzte Blick vor dem Veröffentlichen. Die KI gibt nur Hinweise, entscheiden tust du.
Lies den folgenden Text wie eine kritische Lektorin, die mich durch meinen KI-Steckbrief gut kennt.
Beantworte:
1. Welche drei Sätze klingen am wenigsten nach mir, und warum?
2. Wo widerspricht der Text meinen Werten, meiner Haltung oder meinen No-Go-Wörtern?
3. Welche Sätze könnten genauso bei jeder Mitbewerberin stehen?
4. Welche Fakten, Zahlen, Namen, Zitate und Links muss ich prüfen?
Schreib den Text nicht um. Nenne mir nur die Stellen mit einer kurzen Begründung.
Text: [einfügen]
Klingt das nach mir? Die Checkliste vor dem Veröffentlichen
Ein Text klingt nach dir, wenn du ihn laut vorlesen kannst, ohne zu stolpern, und wenn er Details enthält, die keine Mitbewerberin genauso schreiben könnte. Geh vor jedem Text diese Punkte durch:
- Die KI hat mit meinem Steckbrief gearbeitet, im Projekt oder mit Skill.
- Der erste Satz könnte nur in meinem Text stehen.
- Es gibt mindestens ein konkretes Beispiel aus meiner Praxis, ohne Kundendaten.
- Meine Haltung ist erkennbar, auch wenn nicht alle sie teilen.
- Keine Dreierkette aus Adjektiven, kein „nicht nur … sondern“, keine Gegensatz-Formel.
- Höchstens ein Gedankenstrich pro Absatz, Emojis nur, wenn ich sie sonst auch nutze.
- Kein Superlativ ohne Beleg.
- Meine Lieblingswörter tauchen auf, meine No-Go-Wörter nicht.
- Der Schluss sagt, was die Leserin jetzt tun kann.
- Alle Zahlen, Namen, Zitate und Links habe ich selbst geprüft.
Bei Texten, mit denen du Kundinnen gewinnen willst, zählt das doppelt. Wie du KI dafür einsetzt, liest du in Kunden gewinnen mit KI.
Können KI-Detektoren erkennen, ob ein Text von KI stammt?
Nicht zuverlässig genug für ein Urteil über einen einzelnen Text, und überarbeitete Texte erkennen sie noch schlechter.
- OpenAI hat das eigene Werkzeug eingestellt. Es erkannte im Test nur 26 % der KI-Texte und hielt 9 % menschlicher Texte für KI. Am 20. Juli 2023 nahm OpenAI es vom Netz.
- 14 Detektoren, keiner verlässlich. Ein Team um die Plagiatsforscherin Debora Weber-Wulff (HTW Berlin) testete 14 Werkzeuge, darunter Turnitin: weder genau noch zuverlässig, und Umschreiben verschlechterte die Leistung deutlich (International Journal for Educational Integrity, 2023).
- Der Verdacht trifft die Falschen. Sieben verbreitete Detektoren markierten im Schnitt 61,3 % von 91 menschlichen TOEFL-Aufsätzen fälschlich als KI (Patterns, 2023).
- Wasserzeichen haben Grenzen. Googles SynthID-Text wurde mit fast 20 Millionen Gemini-Antworten erprobt (Nature, 2024). Laut Google kann die Erkennung aber stark nachlassen, wenn ein Text gründlich umgeschrieben oder übersetzt wird.
Und Menschen? Laien raten schlecht, das zeigen sechs Experimente mit 4.600 Teilnehmenden (PNAS, 2023). Wer selbst viel mit KI schreibt, ist dagegen treffsicher: In einer Studie von 2025 lag die Mehrheit von fünf solchen Vielnutzern bei 300 englischen Sachtexten nur einmal daneben, auch bei „humanisierten“ Texten.
Die Detektoren, die für dich zählen, sitzen also vor dem Bildschirm.
Achtung
Prüfst du Texte deiner Assistenz oder einer Texterin, ist ein Detektor-Ergebnis kein Beweis. Sprecht lieber offen darüber, wofür ihr KI nutzt und was immer ein Mensch prüft.
Musst du KI-Texte kennzeichnen?
Nicht generell. Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung verlangt seit 2. August 2026 eine Kennzeichnung für veröffentlichte KI-Texte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren. Die Pflicht entfällt, wenn ein Mensch den Text geprüft hat und jemand die redaktionelle Verantwortung trägt.
Wichtig
Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Für dein Geschäftsmodell hilft dir eine Anwältin für IT-Recht.
Laut den Fragen und Antworten der EU-Kommission zu Art. 50 (Stand 24. Juli 2026) zählen zum öffentlichen Interesse unter anderem Politik, Justiz, öffentliche Gesundheit, Umweltschutz, Verbrauchersicherheit sowie wirtschaftliche, finanzielle oder wissenschaftliche Entwicklungen. Prüfen heißt inhaltlich prüfen, mit Fachwissen, eine Rechtschreibkontrolle zählt ausdrücklich nicht.
Ob ein typischer Marketing-Post darunter fällt, sagt die Kommission nicht ausdrücklich. Schreibst du über Gesundheit oder Finanzen, prüf fachlich und steh mit deinem Namen dafür ein. Strengere Regeln gelten für Deepfakes in Bild, Video und Ton, mehr dazu in KI-Recht 2026.
Seit 10. Juni 2026 gibt es außerdem einen freiwilligen Verhaltenskodex der Kommission. Ein Satz wie „Mit KI entworfen, von mir geprüft“ kostet dich nichts.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
- Prompten ohne Fundament. Ohne Steckbrief rät die KI, wer du bist. Erst den Steckbrief bauen, dann prompten.
- Ohne Stoff schreiben lassen. Auch mit Steckbrief füllt die KI fehlende Beispiele mit Allgemeinplätzen. Erst das Interview, dann der Text.
- Einmal schreiben, nie pflegen. Was du an Entwürfen immer wieder korrigierst, gehört als Regel in den Steckbrief.
- Muster-Paranoia. Wer jede Aufzählung mit drei Punkten streicht, schreibt bald hölzern. Entscheidend ist die Häufung.
- Fakten ungeprüft übernehmen. Google rät ausdrücklich, KI-Inhalte manuell auf Richtigkeit zu prüfen.
Häufige Fragen
Wie kann ich KI-Texte menschlicher klingen lassen?
Sorg zuerst dafür, dass die KI dich kennt: mit einem KI-Steckbrief aus Werten, Haltung, Zielgruppe, Geschichten, Meinungen, Beispieltexten und No-Go-Wörtern, hinterlegt in einem Projekt, in den Anweisungen oder als Skill. Gib ihr dann für jeden Text eigenen Stoff aus deiner Praxis. Danach streichst du typische Muster wie Floskel-Einstiege und Dreierketten, liest den Text laut und prüfst alle Fakten selbst.
Was muss die KI über mich wissen, damit Texte nach mir klingen?
Mehr als deinen Tonfall. Sie braucht deine Werte und Haltung, dein Warum, deine Geschichte, deine Zielgruppe in deren eigenen Worten, typische Kundinnenfragen, dein Angebot, deine Meinungen und Reizthemen, belegbare Zahlen sowie Beispieltexte, Lieblingswörter, No-Go-Wörter, Ansprache, Humor und Formatregeln. Diese 14 Bausteine sammelst du in rund einer Stunde per Interview mit der KI.
Wie bringe ich ChatGPT, Claude oder Gemini meinen Schreibstil bei?
Mit eigenen Beispieltexten und einem festen Ort für deinen Steckbrief. In Claude nutzt du ein Projekt mit Kontext und Anweisungen oder einen Skill, denn Stile werden dort zu Skills. In ChatGPT ein Projekt oder die benutzerdefinierten Anweisungen unter Personalisierung. In Gemini einen Skill, Gems stellt Google ab November 2026 auf Skills um. Nimm nur Texte, die du ohne KI geschrieben hast.
Straft Google KI-generierte Texte ab?
Nicht dafür, dass sie mit KI entstanden sind. Laut Google Search Central gelten für KI-Inhalte dieselben Regeln wie für alle anderen. Problematisch wird es, wenn KI-Tools viele Seiten ohne Mehrwert erzeugen: Das kann gegen die Spam-Richtlinie zu „scaled content abuse“ verstoßen. Google rät außerdem, alle KI-Inhalte manuell auf Richtigkeit zu prüfen.
Muss ich KI-Texte kennzeichnen?
Nicht generell. Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung verlangt seit 2. August 2026 eine Kennzeichnung für veröffentlichte KI-Texte, die über Themen von öffentlichem Interesse informieren. Sie entfällt, wenn ein Mensch den Inhalt fachkundig geprüft hat und jemand die redaktionelle Verantwortung trägt. Eine Rechtschreibprüfung reicht dafür nicht. Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung.
Helfen Humanizer-Tools gegen KI-Erkennung?
Sie verschieben das Problem nur. Detektoren sind ohnehin unzuverlässig und lassen sich durch Umschreiben oft täuschen, Menschen weniger: Wer selbst viel mit KI schreibt, erkannte KI-Texte in einer Studie von 2025 auch nach Paraphrasieren und „Humanisierung“ zuverlässig. Ein umformulierter Floskel-Text bleibt ein Floskel-Text. Steck die Zeit lieber in deinen Steckbrief und in Stoff, den nur du hast.
Fazit: Erst kennt die KI dich, dann klingt sie nach dir
Floskeln entstehen, wenn die KI Lücken füllen muss. Bau deinen Steckbrief, leg ihn in ein Projekt oder einen Skill, mach den Selbsttest und liefere für jeden Text eigenen Stoff. Tabelle und Checkliste fangen den Rest. Unser Grundsatz bei KI Power: „KI & Du – statt KI statt Du“.
Dein kostenloser erster Schritt ist der Sichtbarkeits-Check: 16 Fragen, rund vier Minuten, Ergebnis sofort und ohne Anmeldung. Der Positionierungssatz daraus ist gleich der erste Baustein für deinen Steckbrief.
Willst du das Schreiben mit KI dauerhaft in deinen Alltag holen, baust du in der KI Power Business Academy in Station 3, „Sichtbarkeit & Contentzauber“, dein Content-System auf. Contentzauber gibt es nur dort, dazu Live-Termine montags mit Janet, Roger und Mei, deren Aufzeichnungen bleiben. Den allgemeinen Einstieg zeigt KI für Selbstständige, Claude im Detail Claude lernen.
Weitere kostenlose Angebote findest du unter Kostenlos starten, Einzelkurse unter Kurse und Antworten zu Zugang und Ablauf in den FAQ.
Quellen
- Claude Help Center, What are projects?: https://support.claude.com/en/articles/9517075-what-are-projects
- Claude Help Center, Create and manage projects: https://support.claude.com/en/articles/9519177-how-can-i-create-and-manage-projects
- Claude-Hilfe, Stile werden zu Skills (abgerufen 23.10.2026): https://support.claude.com/de/articles/10181068
- OpenAI Help Center, Projects in ChatGPT: https://help.openai.com/en/articles/10169521-projects-in-chatgpt
- OpenAI Help Center, Custom instructions (abgerufen 23.10.2026): https://help.openai.com/en/articles/8096356-custom-instructions-for-chatgpt
- OpenAI Help Center, Memory in ChatGPT: https://help.openai.com/en/articles/8590148-memory-in-chatgpt
- OpenAI Help Center, ChatGPT personality: https://help.openai.com/en/articles/11899719-customizing-your-chatgpt-personality
- OpenAI Help Center, Characteristics in ChatGPT: https://help.openai.com/en/articles/20001038-characteristics-in-chatgpt
- Gemini-Apps-Hilfe, Umstellung von Gems auf Skills (abgerufen 23.10.2026): https://support.google.com/gemini/answer/18560919?hl=de
- Anthropic, Prompting best practices: https://platform.claude.com/docs/en/build-with-claude/prompt-engineering/claude-prompting-best-practices
- Wang u. a., LLMs Still Struggle to Imitate the Implicit Writing Styles of Everyday Authors (Preprint, 2025): https://arxiv.org/abs/2509.14543
- Wenger, Kenett, Creative Homogeneity Across LLMs (Preprint, 2025): https://arxiv.org/abs/2501.19361
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