KI-Trainer:in des Jahres 2026: Wer hat Dir KI so erklärt, dass es Klick gemacht hat?
Von Janet Zentel · 27. Oktober 2026 · 9 Min. Lesezeit
Kurz gesagt
Mit dem Award "KI-Trainer:in des Jahres 2026" zeichnen wir Menschen aus, die andere bei KI begleiten, begeistern und befähigen, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nominieren kannst Du vom 28. Oktober bis 15. November 2026, kostenlos, auch Dich selbst. Abgestimmt wird vom 23. November bis 15. Dezember, die Live-Verleihung ist am Donnerstag, 17. Dezember 2026, um 12 Uhr per Zoom und LinkedIn Live. Hier liest Du, wie die Wertung funktioniert, woran Du gute KI-Trainer:innen erkennst und wie Du in unter einer Minute nominierst.
Erinnerst Du Dich an den Moment, in dem KI für Dich aufgehört hat, ein Buzzword zu sein? Bei vielen war das kein Video und kein Newsletter. Es war ein Mensch. Eine Trainerin, die geduldig erklärt hat, warum der erste Prompt nichts taugt. Ein Kollege, der im Meeting einfach seinen Bildschirm geteilt hat. Eine Lehrerin, die ihrer Klasse gezeigt hat, wie man eine KI-Antwort prüft, statt sie abzuschreiben.
Genau diese Menschen wollen wir sichtbar machen. Roger Basler de Roca, Fabian Zentel und ich haben dafür den Award "KI-Trainer:in des Jahres 2026" ins Leben gerufen, mit dem Goldenen KI-Power-Panda als Hauptpreis. Unser Claim dazu ist ganz einfach:
Menschen brauchen Menschen, denen sie vertrauen. Gerade bei KI.
In diesem Artikel bekommst Du nicht nur die Fakten zum Award. Du bekommst auch eine Checkliste, mit der Du gute KI-Trainings erkennst (für Deine nächste Buchung oder für Dein eigenes Angebot), und einen Textbaustein, mit dem Deine Nominierung richtig Gewicht bekommt.
Warum KI-Kompetenz gerade jetzt zählt
KI ist im Alltag angekommen. Laut einer repräsentativen Bitkom-Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten (veröffentlicht am 14. September 2026) setzen inzwischen 57 Prozent der Unternehmen in Deutschland KI ein. Vor einem Jahr waren es 36 Prozent, vor zwei Jahren 20 Prozent.
Gleichzeitig bleibt eine Lücke. 25 Prozent der befragten Unternehmen bieten ihren Beschäftigten keinerlei KI-Schulungen an. Das ist deutlich weniger als im Vorjahr (43 Prozent), aber immer noch jedes vierte Unternehmen. Die gute Nachricht steckt im Detail: Unter den Unternehmen, die KI schon einsetzen, schulen 91 Prozent ihre Leute. Wer KI ernsthaft nutzt, merkt schnell, dass es ohne Begleitung nicht geht.
Und es gibt eine rechtliche Seite. Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung (AI Act) gilt seit dem 2. Februar 2025. Er verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, also auch Unternehmen, Verwaltungen und Selbstständige, die KI beruflich einsetzen, Maßnahmen zu ergreifen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern. Im Rahmen des "Digital Omnibus" wird die Formulierung dieses Artikels auf EU-Ebene angepasst. Den aktuellen Stand findest Du auf der Seite des AI Act Service Desk der EU.
Wichtig
Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung. Was genau für Dein Unternehmen gilt, klärst Du mit den Quellen unten oder mit einer Fachanwältin.
Was heißt das praktisch? KI-Kompetenz entsteht nicht durch ein Pflicht-PDF im Intranet. Sie entsteht, wenn jemand Menschen dort abholt, wo sie stehen, ihre Sorgen ernst nimmt und mit ihnen übt. Genau das leisten gute KI-Trainer:innen. Und genau die verdienen Anerkennung.
Wen wir mit "KI-Trainer:in" meinen
Der Titel klingt nach Seminarraum, gemeint ist aber viel mehr. Wir suchen alle, die Menschen bei KI begleiten, begeistern und befähigen:
- Trainer:innen und Coaches
- Dozierende und Lehrkräfte
- Workshopleiter:innen
- interne KI-Botschafter:innen in Unternehmen und Verwaltungen
- Content-Creator, die KI verständlich erklären
Ob vor Ort oder online, ob seit Jahren oder erst seit Kurzem: Entscheidend ist, dass die Person in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wirkt und andere wirklich weiterbringt.
Die fünf Kategorien und der Ehrenpreis
- KI-Trainer:in des Jahres (Hauptpreis)
- KI in Unternehmen und Verwaltung
- KI in der Bildung
- KI für Selbstständige und Kreative
- Publikumsliebling
Dazu kommt der Ehrenpreis "Mentor:in in AI". Für ihn kannst Du niemanden nominieren, die Entscheidung treffen wir Gastgeber selbst.
Tipp
Du musst Dir beim Nominieren keine Kategorie aussuchen. Im Formular gibst Du nur an, wo Du die Person erlebt hast, zum Beispiel im Unternehmen, in der Verwaltung, in Schule oder Weiterbildung, bei Selbstständigen oder im Kreativ-Bereich.
So funktioniert die Wertung: fair und nicht käuflich
Uns war von Anfang an wichtig, dass hier nicht einfach gewinnt, wer die größte Reichweite hat. Deshalb setzt sich die Wertung so zusammen:
| Kategorie | Stimmen | Bewertung durch Teilnehmende |
|---|---|---|
| Hauptpreis und Themenkategorien | 50 % | 50 % |
| Publikumsliebling | 100 % | – |
50 Prozent Stimmen. Im Voting vom 23. November bis 15. Dezember 2026 kann die Community abstimmen.
50 Prozent Erfahrung. Die andere Hälfte kommt von Menschen, die ein Training der nominierten Person tatsächlich besucht haben. Wer nur laut ist, aber niemandem etwas beibringt, kommt so nicht nach vorn.
Partner zahlen nie für die Wertung. Unsere Partner stiften Preise. Auf die Ergebnisse haben sie keinen Einfluss, und niemand kann sich einen Platz kaufen.
Was gute KI-Trainer:innen ausmacht: die Checkliste
Bevor Du nominierst, lohnt sich ein kurzer Blick auf diese Liste. Sie hilft Dir auch, wenn Du selbst ein KI-Training buchen willst oder Dein eigenes Angebot ehrlich prüfen möchtest.
Checkliste: Daran erkennst Du ein gutes KI-Training
- Es geht um Deinen Alltag, nicht um die Tool-Show. Am Ende weißt Du, was Du morgen anders machst.
- Du arbeitest selbst. Mindestens die Hälfte der Zeit probierst Du aus, statt nur zuzuschauen.
- Fragen sind willkommen. Auch die, die Dir peinlich vorkommen. Niemand wird vorgeführt.
- Grenzen werden offen benannt. Du erfährst, wo KI Fehler macht, halluziniert oder schlicht nicht passt.
- Datenschutz und Recht kommen vor. Was darfst Du eingeben, was nicht? Wie gehst Du mit Kundendaten um?
- Sorgen werden ernst genommen. Angst um den Job, Skepsis, Überforderung: Gute Trainer:innen lachen das nicht weg.
- Du bekommst etwas mit. Prompts, Vorlagen, eine Checkliste, mit der Du weiterarbeiten kannst.
- Die Person bleibt am Ball. Sie probiert Neues selbst aus, bevor sie es empfiehlt, und aktualisiert ihre Inhalte.
- Es macht Lust auf mehr. Du gehst raus mit dem Gefühl: Das kann ich.
Hakt Deine Kandidatin oder Dein Kandidat fünf oder mehr Punkte ab? Dann hast Du Deine Nominierung schon halb begründet.

In unter einer Minute nominieren: So geht's
Die Nominierung ist kostenlos, und jede:r darf nominieren. Auch Selbstnominierung ist ausdrücklich erlaubt. Wenn Du gut bist in dem, was Du tust: Zeig es.
- Öffne das Formular unter ki-trainer-des-jahres.ki-power.me/nominieren.
- Trag den Namen ein und einen Link, unter dem wir die Person finden, zum Beispiel ihr LinkedIn-Profil oder ihre Website. Bei einer Selbstnominierung setzt Du einfach das Häkchen.
- Gib an, wo Du die Person erlebt hast, und wie gut das Training war.
- Wähle aus, was Du geschätzt hast, und schreib einen Satz in Deinen eigenen Worten dazu (siehe Textbaustein unten).
- Trag Deine E-Mail-Adresse ein (nur zur Bestätigung, sie wird nirgends gezeigt). Kennst Du die E-Mail-Adresse der nominierten Person? Dann trag sie freiwillig ein, damit wir sie benachrichtigen können.
- Absenden und bestätigen. Du bestätigst Deine E-Mail-Adresse, fertig.
Danach informieren wir die nominierte Person. Sie entscheidet selbst, ob sie teilnehmen möchte, und stimmt ihrer Teilnahme zu. Niemand landet also ungefragt auf einer öffentlichen Liste.
Achtung, Frist: Nominieren kannst Du vom 28. Oktober bis 15. November 2026. Danach ist die Liste geschlossen und das Voting beginnt am 23. November.
Textbaustein: So begründest Du Deine Nominierung
Im Formular hast Du Platz für einen Satz mit bis zu 280 Zeichen. Der Satz muss nicht schön sein, er muss konkret sein. Am stärksten wirkt ein Satz, der zeigt, was sich bei Dir oder Deinem Team verändert hat.
Die Formel: Was hat die Person getan + was hat sich dadurch verändert + woran merkst Du das heute.
Drei Beispiele zum Anpassen:
Sie hat unserem ganzen Team die Angst vor KI genommen: Statt Folien gab es
echte Aufgaben aus unserem Alltag, und heute schreiben wir Angebote in der
Hälfte der Zeit.
Er erklärt KI so, dass auch meine Kolleginnen ohne Technikbezug mitkommen,
und sagt ehrlich, wo die Grenzen sind. Seit seinem Workshop nutzen wir KI
im Amt mit klaren Regeln statt heimlich.
Ihre Videos haben mir als Selbstständiger den Einstieg leicht gemacht:
kurz, verständlich, immer mit einem Prompt zum Ausprobieren. Ohne sie hätte
ich meinen ersten Newsletter mit KI nie geschrieben.
Tipp
Wenn Dir nichts einfällt, nimm die Checkliste von oben und schreib den Punkt auf, der am meisten zutrifft. "Sie nimmt Sorgen ernst und lässt uns selbst ausprobieren" ist schon eine gute Begründung.
Was es zu gewinnen gibt
Ein Award soll nicht nur ein schönes Gefühl sein, sondern sichtbar machen. Deshalb gibt es Folgendes:
Platz 1 in der Hauptkategorie "KI-Trainer:in des Jahres"
- der Goldene KI-Power-Panda, ein gerahmtes Goldprägebild
- eine eigene Folge im Podcast "KI Power Update"
- ein Porträt in unserem Newsletter
Platz 2 und 3
- ein Siegel für Website, Signatur und LinkedIn
- eine Nennung im Newsletter
Für alle Top 3
- ein LinkedIn-Post von Roger und mir
- Partnerpreise: je Platz eine Lizenz, nämlich der meetergo Suite-Tarif (1 Jahr), Coachy DELUXE (1 Jahr, Wert 780 €) und eine TextCortex Jahreslizenz
Für alle Nominierten
- das digitale Siegel "Nominiert 2026"
Für alle, die nominieren Unter allen Nominierenden verlosen wir 3x ein Jahr KI Power Business Academy. Die Details findest Du in den Teilnahmebedingungen.

Wer dabei ist: unsere Partner
Die erste Ausgabe lebt von Partnern, die Preise und Netzwerk einbringen. Dabei sind bisher:
- Z19 Ventures und LUMAVO als Gründungspartner
- meetergo, Coachy und TextCortex als Preisstifter
- StartupValley mit einem Gründer-Interview zum Award
- Bookerfly, unser Schwesterunternehmen, als Gründungspartner
Wichtig: Partner stiften Preise, aber sie bestimmen nichts. Wer Platz 1 bis 3 wird, entscheiden allein die Nominierungen, die Prüfung und das Voting. Möchtest Du als Unternehmen dabei sein? Die Möglichkeiten findest Du auf der Partnerseite, die Zusage ist bis zum 10.11.2026 möglich.
Für jede Nominierung 1 qm Regenwald
Der Award ist für Menschen, und er ist auch für die Natur: Für jede Nominierung schützen wir 1 qm Regenwald. Den aktuellen Zählerstand siehst Du auf der Award-Seite. Welche Organisation wir unterstützen, geben wir nach Prüfung und Bestätigung bekannt.
Mehr als ein Preis: der KI-Trainer-Report DACH
Aus den Nominierungen und Bewertungen entsteht etwas, das es so bisher nicht gibt: der KI-Trainer-Report DACH, der im Januar 2027 erscheint. Er zeigt, wer in Deutschland, Österreich und der Schweiz KI vermittelt, in welchen Bereichen, mit welchen Formaten und was Teilnehmende besonders schätzen.
Für Unternehmen und Verwaltungen, die Trainer:innen suchen, ist das eine Orientierung. Für Trainer:innen ist es ein Spiegel. Und für alle zeigt es, wie viel Wissen und Engagement in dieser Szene steckt.
Die Verleihung: live und für alle offen
Am Donnerstag, 17. Dezember 2026, um 12 Uhr verleihen wir die Preise live per Zoom und LinkedIn Live. Du kannst einfach dabei sein, mitfiebern und die Menschen kennenlernen, die KI im deutschsprachigen Raum voranbringen. Den Ehrenpreis "Mentor:in in AI" geben wir an diesem Tag ebenfalls bekannt.
FAQ: Die häufigsten Fragen zum Award
Kostet die Teilnahme etwas?
Nein. Nominieren ist kostenlos, für Nominierende genauso wie für Nominierte.
Darf ich mich selbst nominieren?
Ja, ausdrücklich. Setz im Formular einfach das Häkchen bei "Ich nominiere mich selbst". Gute Arbeit darf sichtbar sein, auch wenn Du sie selbst zeigst.
Was passiert, wenn ich jemanden nominiere, der gar nicht mitmachen möchte?
Die nominierte Person wird benachrichtigt und entscheidet selbst. Nur wer der Teilnahme zustimmt, kommt ins Voting.
Muss ich ein Training bei der Person besucht haben?
Für die Nominierung reicht es, dass Du sie erlebt hast, live, online oder über ihre Inhalte. Für die Wertung zählt neben den Stimmen aber zur Hälfte die Bewertung von Menschen, die tatsächlich ein Training besucht haben.
Können Partner oder Sponsoren die Ergebnisse beeinflussen?
Nein. Partner stiften Preise, zahlen aber nie für die Wertung und haben keinen Einfluss auf die Platzierungen.
Kann ich auch jemanden aus Österreich oder der Schweiz nominieren?
Ja. Der Award ist für den ganzen DACH-Raum gedacht, und auch Trainer:innen, die überwiegend online arbeiten, sind herzlich willkommen.
Fazit: Sag Danke, und zwar öffentlich
KI verändert gerade, wie wir arbeiten, lernen und gestalten. Ob das gut ausgeht, hängt nicht nur an den Tools. Es hängt an den Menschen, die anderen Mut machen, ehrlich erklären und dranbleiben, auch wenn die zehnte Frage zum gleichen Thema kommt.
Diese Menschen bekommen selten eine Bühne. Mit Deiner Nominierung gibst Du ihnen eine. Und es kostet Dich weniger als eine Minute.
Dein nächster Schritt: Denk an die Person, die Dir KI so erklärt hat, dass es Klick gemacht hat. Und dann nominiere sie jetzt bis 15. November 2026. Alle Infos zu Kategorien, Wertung und Verleihung findest Du auf der Award-Seite.
Ich freue mich auf Deine Nominierung und darauf, am 17. Dezember mit Dir zu feiern.
Janet, gemeinsam mit Roger und Fabian von KI Power
Quellen
- EU-Kommission, AI Act Service Desk: Artikel 4 KI-Kompetenz (konsolidierte Fassung)
- EU-Kommission: KI-Kompetenz, Fragen und Antworten (Stand 27. Juli 2026)
- Bitkom, Presseinformation vom 14. September 2026: Erstmals nutzt Mehrheit der Unternehmen KI (Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland durch Bitkom Research, KW 28 bis 33 2026)
- KI Power: Award-Seite KI-Trainer:in des Jahres 2026 und Teilnahmebedingungen